Das Projekt NRWeltoffen befindet sich in Krefeld im Stadium der abschließenden Entwicklung des lokalen Handlungskonzeptes. Eine besondere Herausforderung im Entwicklungsprozess waren Personalwechsel und die Corona-Pandemie. Die Umstellung auf digitale Inhalte und Formate erforderte Anpassungen und eine veränderte Kommunikation.

Eine 2019 begonnene Datenabfrage und eine externe Evaluation werden aktualisiert und mit dem Steuerungsgremium des Projektes abgestimmt. Im Rahmen des partizipativen Prozesses, unter der Beteiligung vieler relevanter kommunaler und zivilgesellschaftlicher Akteur:innen, werden die allgemeinen Ziele: Akzeptanz, Respekt und Offenheit in der Krefelder Bevölkerung fördern und Rassismus und Rechtextremismus zivilcouragiert entgegentreten können konkretisiert und inhaltlich gefüllt. Mit der Verabschiedung des Handlungskonzepts und den zentralen Zielen wird anschließend die Phase der Maßnahmenentwicklung eingeleitet. Maßnahmen und Aktivitäten werden handlungsfeldspezifisch und durch eine breite Beteiligung in Workshops ermittelt und aufeinander abgestimmt sein.

Zukünftige Themenfelder des Projektes sollen im Zuge der Konzept- und Maßnahmenbestimmung ebenfalls Berücksichtigung finden. Die Themenfelder für das Jahr 2021 sind Antisemitismus, Antimuslimischer Rassismus, Antiziganismus und

Institutioneller Rassismus. In diesem Zusammenhang wird die Einbeziehung von Migrantenorganisationen zentral für die Berücksichtigung der Perspektive betroffener Menschen sein. Die Einbindung der Projekte der Abteilung Integration in den Bereichen „Südosteuropa“ und „Islamische Teilhabe“ erweitern den fachlichen Input und ermöglichen Synergien.

Insgesamt steht das Projekt an der Schwelle von der Konzeption zur aktiven Ziel- und Maßnahmenentwicklung. Ein konstanter Evaluationsprozess soll etabliert werden, um Ziele, Maßnahmen und Angebote kontinuierlich aktualisieren und weiterentwickeln zu können.

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