Die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus Nordrhein-Westfalen (LKS) wurde 2008 von der Landesregierung ins Leben gerufen. Sie ist Teil der Stabsstelle „Prävention gegen Antisemitismus, politischen und religiösen Extremismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit“ im Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Die Bündelung der Aufgaben und Kompetenzen in einer Stabsstelle stellt einen wichtigen Schritt zu einer effektiveren Präventions- und Interventionsarbeit dar: Sie erhöht die Sichtbarkeit der LKS, stärkt die präventive Arbeit gegen jede Form von Demokratie- und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und verankert diese Themen als Querschnittsaufgabe im Ministerium.
Mit der Einrichtung der Stabsstelle unter Einbeziehung der LKS trägt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft wesentlich dazu bei, die im Landtagsbeschluss vom 21. September 2023 „Demokratiefeindlichkeit entgegenwirken – Präventionsarbeit weiter stärken“ formulierten Ziele zu erreichen und die präventive Arbeit in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken.
Aufgaben
Vernetzen – Fördern – Informieren
Unsere Hauptaufgaben umfassen die Vernetzung staatlicher und nichtstaatlicher Akteure in Nordrhein-Westfalen sowie die Förderung von Beratungsstellen und -angeboten. Die LKS ist für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Integrierten Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus und Rassismus in Nordrhein-Westfalen verantwortlich und koordiniert die Arbeit der fünf Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, der beiden Opferberatungsstellen und der Ausstiegsberatung.
Die LKS fungiert als zentrale Anlaufstelle und Schnittstelle zu den Partnern im Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus, zu den kreisfreien Städten und Kreisen des Förderprogramms NRWeltoffen sowie zu den kommunalen Partnerschaften für Demokratie des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Unsere Aufgabe ist es, die gemeinsame Arbeit dieser Netzwerke zu koordinieren und zu steuern.
Die Stabsstelle ist somit die zentrale Anlaufstelle des Landes Nordrhein-Westfalen für Fragen der Prävention in den Bereichen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Islamismus und Demokratiefeindlichkeit. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW, den Abteilungen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, den Ressorts der Landesregierung sowie dem Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus von großer Bedeutung.
Hintergrund
Landeskoordinierungsstellen bzw. Landes-Demokratiezentren gegen Rechtsextremismus wurden in allen 16 deutschen Bundesländern im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ eingerichtet. Die Stellen tragen maßgeblich zur Umsetzung der Ziele des Bundesprogramms in den jeweiligen Bundesländern bei und arbeiten sowohl mit dem Bund als auch mit den Partnern auf Landesebene eng zusammen. Die LKS in Nordrhein-Westfalen ist daher bundesweit vernetzt und steht im kontinuierlichen Austausch mit anderen Bundesländern durch Tagungen und Fachtreffen.
Das Team
Rana Aydin-Kandler (Referatsleitung)
rana.aydin-kandler@mkw.nrw.de
Björn Dambok
bjoern.dambok@mkw.nrw.de
Verena Hoppe
verena.hoppe@mkw.nrw.de
Tanja Kraus-Hirt
Tanja.Kraus-Hirt@mkw.nrw.de
Birgit Lüke
birgit.lueke@mkw.nrw.de
Leon Meyfeld
leon.meyfeld@mkw.nrw.de
Lea Raabe
lea.raabe@mkw.nrw.de
Maximilian Schmitt
maximilian.schmitt@mkw.nrw.de
Jannis Stenzel
jannis.stenzel@mkw.nrw.de
Hannah Wolf
hannah.wolf@mkw.nrw.de
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