Die OBR berät und unterstützt seit 2012 Menschen, die von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt betroffen sind. Das Angebot richtet sich an direkt von einem Angriff Betroffene, Personen aus ihrem sozialen Umfeld und Zeug:innen eines Angriffs. Zu den Betroffenen zählen Menschen, die wegen ihres politischen Engagements, ihrer (vermeintlichen) Herkunft oder religiösen Zugehörigkeit, ihrer sexuellen Orientierung oder aufgrund sozialdarwinistischer Motive angegriffen wurden.

Die Beratung erfolgt aufsuchend in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln und ist kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym und unabhängig von einer Anzeige bei der Polizei. Die Unterstützungsmöglichkeiten reichen von der psychosozialen Beratung über Begleitungen zu Behörden und die Vermittlung ärztlicher Hilfe bis hin zur Unterstützung bei Entschädigungsanträgen und Anregung von Empowerment- und Solidarisierungsprozessen. Alle Schritte der Unterstützung orientieren sich an den Wünschen und Bedarfen der Betroffenen.

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Hinsehen #3 - Halbjahresmagazin der Opferberatung Rheinland

Die Opferberatung Rheinland (OBR) veröffentlicht regelmäßig das Online-Halbjahresmagazins namens "Hinsehen". Neben wechselnden Schwerpunktthemen sollen aktuelle und relevante Themen im Kontext rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland aufgegriffen und speziell mit Fokus auf die Perspektive von Betroffenen thematisiert werden.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts "Für Erinnerung und gegen das Vergessen: Kämpfe um Erinnern und Aufklärung" (Magazins Nr. 3 / Ausgabe 2/2021) stellen die Autor*innen vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Erfahrungen die Bedeutung und Notwendigkeit gemeinsamer, solidarischer Kämpfe um Erinnerung und Aufklärung und damit um eine kollektive Erinnerungskultur nach rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten in Deutschland heraus. Des Weiteren werden aktuelle Entwicklungen aus der Beratungspraxis der OBR und in Bezug auf rechte, rassistsiche und antisemitische Gewalt in Nordrhein-Westfalen thematisiert.

Neben der individuellen Unterstützung von Betroffenen ist es ein Aufgabenfeld der OBR, das Ausmaß der Gewalt und die Folgen für betroffene Gruppen sichtbarer zu machen. Seit 2015 werden im Rahmen eines eigenen Monitorings die Daten für NRW jährlich ausgewertet und auf Landes- und Bundesebene veröffentlicht.

Die Bildungsarbeit konzentriert sich auf die Vermittlung von Fachwissen, die Sensibilisierung zu rassismuskritischen Themen, das Schaffen von Räumen zum Austausch und die Unterstützung bei selbststärkenden Prozessen. Ziel ist es, sowohl die Handlungskompetenzen von Betroffenen zu stärken als auch solidarische Unterstützungsstrukturen an der Seite der Betroffenen zu fördern.

Via Website und Social Media informiert die OBR über ihre Angebote und Veröffentlichungen sowie Entwicklungen im Themenfeld. Das digitale Halbjahresmagazin „Hinsehen“ beinhaltet jeweils wechselnde Schwerpunktthemen aus Betroffenenperspektive und Berichte aus der Beratungs-, Recherche- und Bildungsarbeit.

Kontakt


Opferberatung Rheinland (OBR)
Volmerswerther Straße 20, 40221 Düsseldorf

Mobil: 0178/8113900
Fax: 0211/157605210 

E-Mail: info@opferberatung-rheinland.de
Website: www.opferberatung-rheinland.de

Facebook: @opferberatung.rheinland
Twitter: @obr_rheinland

 

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Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf

Telefon: 0211/896-4844

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