Für Gelsenkirchen ergab sich für das erste Halbjahr 2019 ein Anstieg der politisch rechts motivierten Straftaten, im Vergleich zum Vorjahr, um knapp 100%. Zudem hat sich 2017 der Kreisverband Gelsenkirchen/Recklinghausen der Partei „DIE RECHTE“ gegründet. Gelsenkirchen sticht außerdem in den letzten Wahlergebnissen durch hohe Stimmenanteile für die AfD heraus. Diese extrem rechten und rechtspopulistischen Entwicklungen stellen derzeit die größten Herausforderungen für ein demokratisches Zusammenleben dar. Insbesondere, weil in Gelsenkirchen 36% der Bürger*innen sowie 53,8% der Kinder im Alter zwischen 3-6 Jahren einen Migrationshintergrund aufweisen, gilt es diesen Entwicklungen durch gezielte Prävention und politische Bildung zu begegnen, sodass Diskriminierungen und Angsträume weitestgehend bekämpft werden. Rassismen und Antisemitismus werden dabei als gesamtgesellschaftliche Phänomene anerkannt und von unzähligen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen als solches behandelt.

Übergeordnet lassen sich folgende Ziele benennen:

  • Interkulturelle Arbeit ausbauen
  • Bildungsarbeit leisten/ Wissen vermitteln
  • Strukturelle/ Strategische Ausrichtung und Außenwirkung
  • Mitbestimmung fördern

Als zentrale Maßnahmen gelten dabei:

  • Jährlicher Projektaufruf im Rahmen des „Gelsenkirchener Präventionsfonds NRWeltoffen: gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ zur Förderung zivilgesellschaftlicher Träger und Einzelpersonen. In den Jahren 2019 und 2020 wurden bereits 32 zivilgesellschaftliche Projekte gefördert.
  • Jährlicher Fachtag/Netzwerkkonferenz
  • Workshop "Rassismuskritik im schulischen Kontext" für Referendar*innen
  • Workshop-Reihe „Diskriminierung und Rassismuskritik im schulischen Alltag“ für Schulmitarbeiter*innen
  • „Internationale Wochen gegen Rassismus“
  • Informationsveranstaltungen
  • Arbeitskreis „Demokratieförderung im Sport“
  • Arbeitskreis „Demokratieförderung an Schulen“
  • Demokratie-Seminare an Schulen ab Klasse 10
  • Monitoring zu rechtsextremistischen Vorfällen
  • Beratung
  • Gelsenkirchener „Aktionsbündnis gegen Rassismus und Ausgrenzung“

Kontakt


NRWeltoffen Gelsenkirchen

Sarah Prütz
Stadt Gelsenkirchen

Referat Kinder, Jugend und Familien
51/3 – Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Kurt-Schumacher-Str. 4
45875 Gelsenkirchen
Tel.: 0209/169-2474
E-Mail: sarah.pruetz@gelsenkirchen.de

https://www.gelsenkirchen.de/de/Soziales/Hilfen_in_Not/Demokratief%C3%B6rderung/

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Landeskoordinierungsstelle gegen

Rechtsextremismus und Rassismus

Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf

Telefon: 0211/896-4844

E-Mail: info@lks.nrw