Unter den Begriff des Rechtsextremismus werden Einstellungen subsummiert, die die Demokratie und die Gleichheit aller Menschen ablehnen. Extrem rechte Einstellungen umfassen im Wesentlichen Autoritarismus, Antisemitismus, Rassismus, Antifeminismus, Sozialdarwinismus und die Verharmlosung oder Glorifizierung des Nationalsozialismus. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Studien gezeigt, dass rechtsextreme Einstellungsmuster nicht auf soziale Randgruppen beschränkt sind, sondern vielmehr in allen Teilen der Gesellschaft anzutreffen sind. Diese ideologischen Elemente können sich zu einem geschlossenen rechtsextremen Weltbild verdichten.

Rechtsextreme Organisations- und Aktionsformen sind dynamisch und wandelbar. Sie formieren sich auf der Straße, im Parlament und im Netz. Rechtsextremismus manifestiert sich vielfach in gewalttätigen Übergriffen gegen marginalisierte Gruppen oder Andersdenkende. Die Gefährdung durch rechtsextreme Ideologien zeigt sich nicht nur in Form von Propaganda und Gewalt, sondern auch in subtileren Versuchen, demokratische Werte zu untergraben.

Das Demokratiezentrum fördert Beratungsstrukturen, die Betroffene unterstützen, die das Engagement der Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus fördern und die Distanzierungswilligen einen Ausstieg ermöglichen. Sie koordiniert zivilgesellschaftliche und staatliche Aktivitäten gegen Rechtsextremismus im Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus und setzt das Handlungskonzept gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus des Landes Nordrhein-Westfalen um. 

Themendossier Rechtsextremismus des Bundeszentrale für politische Bildung

Rechtsextremer Terror, gewaltbereite Gruppen im Internet und auf der Straße, mordende Einzeltäter: In Deutschland haben sich Strukturen entwickelt, die Menschenleben bedrohen und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gab und gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus oder den Glauben an einen starken Führer – und Radikalisierungsbiografien, die in Gewalt münden.

https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/ 

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